Hallo zusammen,

heute möchte ich euch von dem schulischen Teil meiner Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung erzählen.

Der Berufsschul Unterricht findet in den ersten beiden Lehrjahren zweimal wöchentlich und im dritten Jahr einmal die Woche in dem kaufmännischen Berufskolleg Walter Rathenau in Duisburg statt. Wenn der Stundenplan am ersten Schultag ausgeteilt wird, findet man neben bekannten Fächern wie Deutsch, Sport oder Geographie auch unbekannte Abkürzungen wie SPL, WSP oder KSK.

Hinter diesen Abkürzungen stecken Unterrichtsfächer die nur speziell in der Ausbildung Kauffrau/-mann für Spedition und Logistikdienstleistungen unterrichtet werden, denn in dem Fach SPL (Speditionslehre) lernt man z.B. vieles über die verschiedenen Transportmittel ( LKW, Flugzeug, See- und Binnenschiff), deren Besonderheiten, den Unterschied zwischen Spediteur und Frachtführer und Gesetzesgrundlagen für Verträge in der Logistikbranche. Die Abkürzung WSP steht für Wirtschaft- und Sozialprozesse, in dem vermittelt wird, wie ein Arbeitsplatz sicher gestaltet sein sollte, welche Betriebsformen es gibt und vieles mehr.

Da die Ausbildung zur Kauffrau/ -mann für  Spedition und Logistikdienstleistungen eine kaufmännische Ausbildung ist , lernt man natürlich auch einiges über die Buchführung eines Unternehmens und die Kosten- und Leistungsrechnung in dem Fach Rechnungswesen (KSK). Die Themen dieser drei Fächer werden in der Zwischenprüfung nach 1,5 Jahren und am Ende der Ausbildung in der Abschlussprüfung abgefragt.

Ich habe jetzt die Hälfte meiner Ausbildung absolviert und habe vor ca. sechs Wochen die Zwischenprüfung in der Niederrheinhalle in Wesel geschrieben. In der Schule haben wir im Vorfeld einige Übungen zur Vorbereitung auf die Prüfung gemacht. Die Teilnahme an der Zwischenprüfung ist Zulassungsbedingung für die Abschlussprüfung.

Grundsätzlich kann man sagen, dass man den Berufsschulunterricht mit Unterricht an einer normalen Schule vergleichen kann. Der Unterschied zu anderen weiterführenden Schulen liegt darin, dass sich die Fächer inhaltlich auf den jeweiligen Ausbildungsberuf beziehen. Man lernt also theoretisch das, was man praktisch im Betrieb anwendet.

 

Eure Birte